Brainfood-Challenge
Tag 5

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  Thema: Die Geschichte vom Schmetterling

So wie hier, ist es oft auch in unserem Leben. Um Erfahrungen und Fähigkeiten zu erlangen, braucht es der Anstrengung und der intensiven Auseinandersetzung mit der Sache. Niemand kann uns dies abnehmen oder eine leichte Abkürzung zeigen.


Wenn wir laufen lernen, erleben wir viele Stürze und es hilft uns nicht, wenn wir nach oben gezogen werden. Unsere Muskeln müssen sich erst entwickeln, unser Gleichgewichtssinn sich ausprägen. Die Wissenschaft hat nachgewiesen, dass in der Zeit, in der wir auf allen Vieren herumkrabbeln, durch diese Bewegungsmuster auch unsere linke und rechte Gehirnhälfte ihre Verbindungen zueinander ausbauen. Und damit sich die kreativen mit den rationellen Arealen vernetzen. Würden Kinder hier, z. B. durch übertriebenen Ehrgeiz der Eltern vorzeitig "unterstützt" zu laufen, fehlt diesen Kindern die Zeit eben diese wichtigen Verbindungen vollständig auszuprägen.
Es ist also völlig in Ordnung, dass hier jedes Kind seine persönliche Entwicklungszeit braucht. Doch auch später, wer einen Marathon laufen will, muss seinen Körper und seinen Geist auf die Herausforderung vorbereiten. Anderenfalls hätte er keine Chance auch nur irgendwie ins Ziel zu kommen.


Diese Geschichte habe ich Dir in die erste Woche dieser Challenge gestellt, weil die Wahrscheinlichkeit immer wieder groß ist, vor den 21 Tagen schon aufzuhören, weil man ja schon genug mitbekommen hat. Da ist dann auch die Gefahr groß, nur so ein bisschen, die Dinge auszuprobieren und doch schnell wieder in die alten Bequemlichkeiten und Gewohnheiten zurück zufallen. Das ist auch der Grund, warum so viele Menschen zwar viel gehört oder gelesen haben, manches auch wissen, vielleicht sogar auch können und doch vor der Umsetzung aufhören. Es wird unbequem, ungewohnt oder anstrengend. Auch hierzu wirst Du bereits in den kommenden Tagen einige neue Denkanstöße bekommen, die Dir helfen werden, so manches an Deinem Denken und Tun zu hinterfragen und neu zu bewerten. Was Du daraus machst, liegt bei Dir.


Meine Meditationslehrerin Kun Ya sagt: "Wahrnehmung verpflichtet zum Handeln." Das ist ein keiner Satz mit einer enormen Konsequenz, wenn Du ihn wirklich leben willst.



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