Brainfood-Challenge
Tag 6

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  Thema: Die eigene STOP-Routine

Es gibt zwei Ausrichtungen für ein STOP. Die eine geht nach außen. Sie bedeutet: "STOP! Es ist genug. Du überschreitest meine Grenzen." Dazu gehört auch das NEIN, ein Wort, das vielen Menschen nur schwer über die Lippen kommt, wenn das Gegenüber um einen Gefallen bittet oder in der Arbeit einem noch etwas Zusätzliches aufgetragen wird ("Sie schaffen das schon.", "Ich weiß doch, dass ich mich auf sie verlassen kann.", "Könnten Sie sich bitte noch darum kümmern." oder so ähnlich). Was in aller Regelmäßigkeit jedoch meist dazu führt, dass man nicht mehr weiß, wie man das alles schaffen soll und somit Stressgefühle aufkommen. Es gibt allerdings auch die Nein-Sager, die sich im nachhinein schlecht fühlen, weil sie grübeln "Ach, irgendwie hätte ich das doch machen können, jetzt denkt es/sie sicherlich ...". Da spricht ein schlechtes Gewissen, das es gar nicht geben müsste.


Damit das im Außen funktioniert, braucht es zunächst das innere STOP, das Dir das Signal sendet, nicht einfach reflexartig ein "Ja klar." rauszuposaunen. Die  Basis für ein klares inneres STOP mit unmissverständlicher Außenwirkung ist Selbstvertrauen und das "Sich-selbst-bewusst-sein", in welcher Situation Du gerade bist. Die meisten (bereuten) Entscheidungen und Reaktionen kommen daher, weil die Situation nicht ausreichend geklärt war und somit auch nicht gezielt auf mögliche Handlungsoptionen zugegriffen werden kann. Für souveräne Entscheidungen braucht es die Ruhe des Geistes, ein aufgewühlter Geist kann keine klaren Schlussfolgerungen ziehen. Das ist, als würdest Du im Wasser den Schlamm vom Boden aufwühlen und hoffen einen klaren Blick auf den Grund zu bekommen.

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