Brainfood-Challenge
Tag 10

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  Thema: Achtsamkeit und Körperintelligenz

SEIN OHNE TUN.  Das ist ein Kernelement mit dem Du einen der Wege zur Achtsamkeit öffnen kannst. Früher war es üblich, dass die adligen und gebildeten Menschen es öffentlich zeigten, sich der Muße hinzugeben. Goethe, Bismarck und viele adere Zeitgenossen nahmen sich regelmäßig kleinere oder größere Auszeiten, um eine Abstand vom Tagesgeschäft zu bekommen, den Geist und die Gedanken spazierengehen zu lassen, ohne konkretes Ziel, ohne den Anspruch etwas leisten oder schaffen zu müssen.


Kennst Du noch das Gefühl von Langeweile? Du bist bei Dir und Dir fällt nichts ein, was Du tun könntest, schon gar nicht, dass es etwas gäbe, dass Du tun solltest oder müsstest. Im gehetzten und getriebenen Zustand fällte es uns schwer achtsam zu sein. Da sind wir zu sehr abgelenkt und auf anderes konzentriert. Doch für die kurzen Pausen dazwischen können wir es trainieren, dass wir eine Rückmeldung bekommen, wie es uns dabei gerade geht, ob wir noch bei uns sind, das leben spüren oder ob wir nur im Außen treiben und funktionieren.


Dein Körper ist Dein Feedbackinstrument und er spricht mit Dir. Er gibt Dir kleine Signale und verstärkt diese weiter, wenn Du sie ignorierst. Erinnere Dich an den gestrigen Beitrag. "Ablehnen und Verdrängen" sind keine Strategien, die Erfolg bringen. Wenn Dein Körper Dir etwas sagen will, frage ihn was Du anders tun solltest oder was Du gänzlich lassen solltest. Überlege Dir, ob manche Karriereleiter sich bei genauerer Betrachtung nicht als Hamsterrad darstellt. Und Denke an Deine "großen Steine" im Leben, was zahlt darauf ein.


Wenn Du schnell zu Mitteln greifst, die die kleinen Schmerzanzeichen einfach überdecken, dann verdrängt Du die Signale Deines Körpers. Die Ursachen arbeiten darunter weiter und fordern irgendwann eine stärkere Dosis, um sie ignorieren zu können. Körperintelligenz geht aber über das Feedbackgeben hinaus. In Deinem Körper steckt die gesamte physische Energie. Wenn es Dir gelingt, diese mit Deinen mentalen Kräften zu kombinieren, wirst Du viele Dinge wesentlich leichter erreichen, als auf dem Dir vertrauten Weg des "immer mehr und noch mehr anstrengen". Die Shaolin sagen: "Du musst nicht kämpfen, um zu siegen." 


Doch die Erkenntnis und das Wissen, dies anwenden zu können, führt über Deine Achtsamkeit, zuerst für Dich selbst, dann für Deine Mitmenschen und Deine Umwelt. Meditation ist ein Weg. Nehme Dir auch heute wieder die Zeit für Deine Kurz-Meditation "Innere Ruhe und Kraft". Um ein Meister zu werden, bedarf es Ausdauer, Disziplin und ständiges Üben.

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