Brainfood-Challenge
Tag 13

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  Thema: Unangepasstes Denken

Das Leben ist bunt, deshalb sollten wir es uns viel häufiger erlauben, unangepasst zu denken.


Doch dazu müssen wir diese Fähigkeit in uns erst wieder entdecken und trainieren. Die Verknüpfungen zwischen unseren Gehirnzellen haben sich inzwischen ihre Hauptverbindungen geschaffen, das ist energieeffizient und war in Zeiten als Wildbeuter auch absolut sinnvoll.
Du erinnerst  Dich noch an das POTENZial-Model der Vera F. Birkenbihl? Als wir "normal" gemacht wurden, wurden die Weichen gestellt, wie wir zu denken haben. Unser Schulsystem beruht noch immer auf den Anforderungen aus den Zeiten der Industrialisierung. Da mussten viele Menschen schnell durch ein Bildungssystem geschleusst werden, um dann die Maschinen bedienen zu können. Dieses System haben wir für andere Wirtschaftsbereiche dann übertragen. Zur damaligen Zeit war das auch passend, doch heute brauchen wir, um die Themen der Welt zu entwickeln, den Zugriff auf unsere Urfähigkeiten wieder, auf genau das, was im heutigen System störend war und uns aberzogen wurde.


WIR BEGINNEN ALS GENIES UND ENDEN ALS ANGEPASSTE LEMMINGE


In einer Langzeitstudie wurde die Fähigkeit zum unangepassten Denken untersucht. Diese Fähigkeit gilt als Voraussetzung für Genialität und Kreativität. Es ist die Fähigkeit, nicht nur eine, sondern viele mögliche Antworten auf eine Frage zu sehen. Eine Frage auf unterschiedliche Art und Weise zu interpretieren. Nicht nur linear und eindimensional, sondern quer und vernetzt zu denken.

In der Studie wurden 1500 Testpersonen untersucht. Ab einer gewissen Punktzahl galt die Person als Genie im unangepassten Denken.

Wie viele der 1500 Testpersonen erreichten das Niveau eines Genies im unkonventionellen Denken?

Im Alter von 3 – 5 Jahren erreichen 98 Prozent das Level „genial“. (1968).

In der Langzeitstudie wurden die gleichen Kinder fünf Jahre später getestet, als also das Schulsystem erste Früchte zeigen sollte.

Im Alter von 8 – 10 Jahren erreichen 32 Prozent das Level „genial“ (1973)

Man testete dieselben Kinder weitere fünf Jahre später, als Schule und Gesellschaft sie weiterentwickelt hatten.

Im Alter von 13 – 15 Jahren erreichen 10 Prozent das Level „genial“ (1978).

Man testete 200.000 Erwachsene nur zur Kontrolle.

Im Alter 25+ erreichen 2 Prozent das Level „genial“.

„Diese Studie zeigt zwei Dinge:

Erstens: Wir alle haben diese Fähigkeit.
Zweitens: Meistens verkümmert sie. Viel ist mit den Kindern passiert, als sie heranwuchsen. Aber eines der wichtigsten Dinge, davon bin ich überzeugt, sie wurden ausgebildet. Sie gingen 10 Jahre in die Schule wo man ihnen sagte, es gäbe nur EINE Antwort. Nicht, dass die Lehrer das so wollen, aber es passiert eben auf diese Weise. Es liegt im Selbstverständnis des Bildungssystems.“

(Sir Ken Robinson, zitiert im Film Alphabet (2014), Link zum Trailer unter weitergehende Informationen) 


Beobachte dich einmal in deinem Alltag:

Erlaubst du dir DEINE eigenen Antworten auf die Fragen des Lebens zu finden?

„Das Leben ist so bunt, wie du dich traust es auszumalen.“ Unbekannt

 

Wie kannst du diesem Donnerstag, Deiner Woche, Deinem Leben (wieder) mehr Farbe geben?


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