Den Jahreswechsel gestalten

Abschluss - Orientierung - Vision
In vier Schritten den persönlichen Jahreswechsel gestalten.

Was Dich erwartet

Jedes Kalenderjahr endet an Silvester. Doch schließt du das Jahr auch für dich ab, so mit Rückblick, Resümee und Dank? Die klassischen Jahresvorsätze sind wohlbekannt und auch wie viel davon in der Regel wirklich in eine Umsetzung kommt.
Wir möchten Dir hier einen Jahreswechsel anbieten, der sich als Kurzform aus den 12 Tagen der Raunächte entwickelt hat. Wer eben nicht dazukommt jeden dieser zwölf Tage in vollem Umfang zu begehen, der kann in dieser Zeit eine komprimierte Form wählen, die sich auf vier Tages-Übungen beschränkt. Davon sollten die ersten beiden Schritte im Zeitraum 25. bis 31. Dezember durchgeführt werden, die zweiten beiden zwischen dem 01. mit 05. Januar.

1. Schritt

Vergangenheit und Rückblick auf das alte Jahr

Du betrachtest die geistig-seelisch-mentale Ebene und die körperliche Ebene der vergangenen zwölf Monate.
Welche Erlebnisse hattest du, welche Begegnungen? Was ist gelungen, womit haderst du noch? Welche Menschen haben dich weitergebracht, welche behindert? Was davon ist es wert, beibehalten zu werden? Insgesamt gibst du jedem Monat auch eine Gefühls-Einordnung.

2. Schritt

Gegenwart

Du schaust auf dein momentanes Leben und deine Lebensfelder, Privates und Berufliches. Was fällt dir hier auf? Was beobachtest du? Was nimmst du wahr? Wie fühlt es sich an? Was möchtest du fortführen oder weiterentwickeln? Was möchtest du verändern oder verabschieden? Wie steht es um dein körperliches Wohlbefinden, deine Erdung, Zentrierung, Ernährung? 

3. Schritt

zukunft und ausblick auf das neue jahr

Hier kannst du einen Blick in die Zukunft werfen. Welche Ereignisse stehen im neuen Jahr an? Dazu zählen Geburtstage, Jubiläen, Jahrestage, Feiern, geplante Ereignisse wie Veranstaltungen oder Urlaube. Wie willst du sie verbringen? Doch auch deine Wünsche spielen eine wichtige Rolle. Schreibe sie auf und fühle sie so, als ob sie bereits erfüllt wären. Du kannst aber auch die Energie des kommenden Jahres erfühlen. Welche Energien und Rückmeldungen senden die die einzelnen Monate? Welche Qualitäten kannst du wahrnehmen?

4. Schritt

Hier und Jetzt

Zum Abschluss kannst du noch einen Rückblick auf die Raunächte machen. Was hat sich in den vergangenen Tagen, in den Übungen gezeigt? Wie hat es sich angefühlt? Was fiel mir leicht, womit tat ich mir schwer? Wo war Trauer, wo Freude, wo spürte ich nichts?

Du kannst auch mit den vier Blickrichtungen arbeiten:

Richte den Blick nach unten: Wurzeln, Ahnen
Richte den Blick nach oben: Spirituelle Anbindung
Richte den Blick nach innen: Herz-Energie
Richte den Blick nach außen: Umfeld, Beziehungen

     Feuer, räuchern und die inne-wohnende Kraft der transformation     

Das Räuchern war und ist eng mit dem Feuer verbunden. Feuer bedeutete für die Menschen Wärme, Schutz und Nahrungszubereitung.  Die Feuerstelle wurde im Laufe der Zeit zu einem "heiligen Ort". Das Feuer wurde gehütet.
Das Feuer ist zudem das einzige Element, das sowohl Leben spenden als auch zerstören kann, im Reinigen und Auflösen. Feuer verwandelt. Feste Materie geht beim Räuchern über in Rauch, Duft und Asche. Nicht nur äußerlich, auch innerlich können wir nachvollziehen, wie Erstarrtes und Stagnierendes wieder in Fluss kommt. Wir sind Zeuge der Transformation.

Transformation

Erlebe die Transformation, den Wandel deines Zustandes. Beobachte wie du

  • von der Unruhe in die Ruhe
  • von der Anspannung in die Entspannung
  • von der Starre in die Bewegung
  • von der Verwirrung in die Klarheit
  • von der Ziellosigkeit in die Fokussierung
  • von der Ablenkung in die Aufmerksamkeit
  • von der Antriebslosigkeit ins Machen

             kommst. 

Schreibe dir deine Gedanken und Erkenntnisse aus den Meditationen in ein Journal, so kannst du diese nachvollziehen und Schritt für Schritt entwickeln bzw. abgleichen.

Nimm dir an vier Tagen dafür Zeit. Zum Jahreswechsel bietet es sich an, die Schritte 1 und 2 nach dem Heiligen Abend noch im alten Jahr zu machen, die Schritte 3 und 4 nach Neujahr doch vor Heilige Drei Könige.

Du kannst diesen Zyklus auch zu anderen Ereignissen im Jahr für dich durchführen, z.B. in der Woche vor und nach deinem Geburtstag oder einem anderen für dich wichtigen Stichtag.

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